TLV-Athleten trainieren für das Ungewisse

Die Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Auch Sportanlagen sämtliche Sportanlagen sind gesperrt. Mittlerweile hat der Deutsche Leichtathletik-Verband alle Meisterschaften bis zum 19. Juli 2020 gestrichen, der Leichtathletik-Verband Nordrhein sieht bis 15. Juli von Landes- und Regions-meisterschaften ab. Ob es in der Zwischenzeit schon vereinzelte Wettkämpfe geben wird, ist ungewiss. Hinzu kommt, dass das Training aktuell nur für jeden Athleten einzeln möglich ist und das auch nur auf dem Balkon, im Garten oder alleine im Wald.
Es wird ein ungewisse Saison für die Athleten des TLV Germania 1901 Essen-Überruhr in den Altersklassen U18, U20 und bei den Erwachsenen. Und doch haben die Trainer alle Hände voll zu tun: Sie schreiben Trainingspläne für Läufer, Sprinter, Hürdensprinter, Springer etc., die so ganz ohne die klassischen Geräte auskommen müssen. Und die Athleten? Ihnen ist das geliebte Trainingslager im kroatischen Medulin zwei Wochen vor der Abreise weggefallen. Unterkriegen lassen sie sich nicht. Viele trainieren zu Hause, teilweise zwei Mal am Tag und bauen sich selbst Trainingsgeräte. Da das Wetter in den vergangenen zwei Wochen erfreulich gut war, konnte sicher zwischendurch sogar einmal Trainingslagerstimmung aufkommen. Bei einigen merkt man es schon deutlich, dass sich da eine richtig gute Form entwickelt. Ob die Athletinnen und Athleten, die sich zum Teil hohe Ziele gesteckt hatten, die Möglichkeit bekommen diese Form unter Beweis zu stellen? Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Bis dahin wird natürlich fleißig weiter trainiert - natürlich immer mit zwei Metern Abstand aber den Zielen dicht vor Augen.

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