Guter Saisoneinstieg mit DM-Norm für Viktoria Heising

An den letzten beiden Wochenenden feierten unsere Leichtathleten einen gelungenen Saisoneinstieg mit einer DM-Qualifikation samt Vereinsrekord für Viktoria Heising und guten Läufen und Sprüngen, dicht an der DM-Norm für Clara vom Hove, Jakob Kolodzeij, Till Grommisch und Timon Streit sowie für die 4-mal-100-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Essen/Ruhr.

Los ging es bei der Bahneröffnung der SSG-Königswinter an einem Freitagabend: Hochspringer Jakob Kolodziej zeigte, bei kaltem und feuchtem Wetter, bis 1,99 Meter durchweg gute Sprünge über die Hochsprunglatte und erst bei der DM-Norm von 2,02m fiel die Latte knapp herunter. Da ist bei besseren Bedingungen auf jeden Fall noch mehr drin. Till Grommisch stellte bei diesem Event über 5000m der Männer in einem engen Rennen mit einer Zeit von 15:12,61 Minuten einen neuen Vereinsrekord auf und nähert sich der DM-Norm mit großen Schritten. Timo Streit stellte, trotz Gegenwind und  kühlen Temperaturen, über 100-Meter eindrucksvoll seine Sprintqualitäten unter Beweis und überquerte die Ziellinie mit neuer Bestzeit von 11,51 Sekunden.

Mittelstreckler Felix Haschke stieg in Leverkusen über 800-Meter in die Saison ein und überzeugte mit 2:02 Minuten im starken Starterfeld.

Beim Novesia Sprintertag einige Tage später in Neuss gab es Licht und Schatten für unsere Athletinnen und Athleten:

Der Tag begann mit einem guten Hürdensprint über die 110-Meter-Sprintdistanz von Noah Herrmanny in der Altersklasse U18, der in 15,66 Sekunden gleich die NRW-Norm abhakte.

Danach zeigte Viktoria Heising, dass sie auf der längeren Hürdendistanz nicht zu schlagen ist. Über 400-Meter-Hürden unterbot sie in guten 64,72 Sekunden die DM-Norm der Altersklasse U18 von 66,50 deutlich und darf sich nun auf die Titelkämpfe Ende Juli in Ulm freuen. Clara vom Hove siegte in der Altersklasse U20 in guten 66,27 Sekunden - ebenfalls NRW-Norm. Ihr fehlt zur DM-Norm ihrer Altersklasse von 65,20 Sekunden nur noch etwas mehr als eine Sekunde und auch Sie hat die DM in Ulm als klares Saisonziel vor Augen.

Auch die weiteren Athletinnen von Trainer Lukas Rüenauver zeigten in Neuss aufsteigende Form. Erstmals ohne den langjährigen Trainer Markus Döring gelangen Luisa Döring mit 8,40 m in der Frauenklasse und durchweg stabilen Stößen einer ihrer besten Wettkämpfe im Kugelstoßen. Auch Anna von Gymnich überzeugte mit 11,02m bei veränderter Angleittechnik der Altersklasse U18. Leider verletzt aussteigen musste Alexandra Koch, die nach gutem 100m Lauf mit 13,55 s beim Einstoßen mit Rückenproblemen passen musste.

Über 200m liefen Lea Göttgens und Hanna Kowalski mit 27,63 und 27,94 jeweils nahe an ihre Bestzeiten heran. Hanna Kowalski überzeugte zudem in ihrem ersten 400m Lauf im Freien mit 63,51 Sekunden. Über 400m Hürden musste Lea Göttgens noch Lehrgeld zahlen.

Bei den 100-Meter-Sprints der männlichen Athleten  schwächelte die Zeitmessanlage dann zeitweise, lieferte jedoch am Ende für alle TLV-Athleten gültige Zeiten. Timon Streit blieb in 11,54 Sekunden nur knapp über seiner neuen Bestmarke, Alexander Löper (11,63s) und Jonas Schroeder (11,82s) präsentierten sich ebenfalls gut und auch Ben Bredenfeld (U18, 12,85s) und Niklas Welle (Männer, 12,55s) zeigten eine ansteigende Form.

Über 200-Meter der männlichen Altersklassen wollte die Technik dann nicht mehr mitspielen und lediglich Timon Streit fuhr mit einer gültigen Zeit von 23,11 Sekunden nach Hause.

Die männlichen Athleten waren sich einig: „Eine gültige 200-Meter-Zeit muss her – am besten sobald wie möglich“.  Also schauten die Trainer Nicole vom Hove und Tim Husel eifrig in die Wettkampfausschreibungen und fanden für das nächste Wochenende in Waltrop eine Möglichkeit, erneut die 200-Meterstrecke, mit dann hoffentlich intakter Technik, in Angriff zu nehmen. Dort spielte zwar die Technik mit, leider nicht jedoch das Wetter. Bei kühlen Temperaturen kam noch starker Gegenwind auf der Zielgeraden hinzu, der alle vier gestarteten Sprinter ausbremste. Vor diesem Hintergrund sind die gelaufenen Zeiten von Timon (U18, 23,23 s), Alexander (U20, 23,40s), Jonas (U20, 23,62s) und Noah (U18, 24,23s) hoch einzustufen und lassen auf richtig gute Ergebnisse bei warmen Wetter und passendem Wind hoffen.

In der Besetzung Alexander Löper, Timon Streit, Noah Herrmanny und Jonas Schroeder steigerte sich die 4mal-100-Meterstaffel der männlichen Jugend U20 auf gute 44,55 Sekunden und die DM-Norm von 43,80 Sekunden rückt mit besseren Wechseln nun in Reichweite.

Wir drücken allen Athletinnen und Athleten die Daumen, dass die angestrebten Normen für die Deutschen- und NRW-Meisterschaften bei den nächsten Wettkämpfen fallen und wir mit einem großen Team zu den Meisterschaften reisen dürfen.

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